Theosophischen Gesellschaft in Deutschland e.V.

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Literaturempfehlungen
Das theosophische Weltbild
 
Autor: Beatrice Flemming
ISBN: 978-3894272913

Von keinem Menschen wird verlangt

Autor: H. P. Blavatsky

 „Von keinem Menschen wird verlangt, dass er eine schwerere Last trägt, als er zu tragen vermag; auch nicht mehr zu tun, als ihm möglich ist … Ein Mensch, den seine Pflicht an einen bestimmten Ort bindet, hat nicht das Recht, ihn zu verlassen, um eine andere Pflicht zu erfüllen, um wieviel größer sie auch ist. Denn die erste Pflicht, die im Okkultismus gelehrt wird, ist, seine Pflicht durch das unermüdliche Erfüllen aller Pflichten zu tun. Entschuldigen Sie diese scheinbar absurden Paradoxa und Widersprüche; aber im letzten Monat musste ich das ad nauseam usque [bis zum Ekel] wiederholen. ‚Soll ich riskieren, Frau, Kinder und Heim verlassen zu müssen, wenn ich mich verpflichte [der esoterischen Sektion der Theosophischen Gesellschaft beizutreten]?‘,‘Nein‘, sage ich, ‚denn wer in einer Sache untreu ist, wird es auch in einer anderen sein. Kein echter, wahrer Meister wird einen Chela [Schüler] annehmen, der einen anderen opfert außer sich selbst, um zum Meister zu gehen.‘ Wenn er aufgrund der Lebensumstände oder der Stellung kein voller Adept in diesem Leben werden kann, so soll er sein geistiges Gepäck für das nächste Leben vorbereiten, um beim ersten Ruf bereit zu sein, wenn er wiedergeboren wird.“

H. P. Blavatsky, Antwort auf Leserbriefe; zitiert in Cranston, Helena Blavatsky, S. 435/436.

veröffentlicht am Fr. 10.04.2020